Besuch der Eisbären in der O2 World
10.10.2009Gestern waren ein paar Jungs und ich in der O2 World beim Eishockey Spiel der Berliner Eisbären gegen die Frankfurt Lions. Wir hatten bei einer Lidl-Aktion 4 günstige Oberringkarten erworben. Mit Anpfiff der Partie nahmen wir unsere Plätze in der fast ausverkauften Halle ein. Die genauen Eishockeyregeln war uns nicht weiter bekannt, einzig dass der Puck ins Tor muss war uns klar. Das Spiel begann recht unterhaltsam, da in den ersten Minuten gleich Tore fielen. Die Atmosphäre bei Toren war schon cool, die eingespielten Musiken passten. Die Fankurve sorgte für ordentlich Stimmung, von den Gästefans war allerdings überhaupt nichts zu sehen. Das erste Drittel endete mit dem 2:3 Zwischenstand für die Lions. Dann mussten wir erstmal feststellen, dass die Drittelpausen auch 20 Minuten betrugen, für uns absolut nicht nachvollziehbar. Somit dauerte ein Drittel Spiel (20min Nettospielzeit) sowie eine Drittelpause insgesamt ca. 50 Minuten. Daher entschieden wir uns nach dem zweiten Drittel das Spiel zu verlassen. Eishockey ist auch ein relativ hecktisches und zum Teil unübersichtliches Spiel, sodass auch nicht so Recht Stimmung und Spannung bei uns aufkam. Weiterhin konnte man selten erkennen wo sich gerade der Puck befindet oder warum jemand nun eine 2-Minutenstrafe erhalten hat. Wir haben uns dann lieber die East-Side-Gallery angeschaut und sind dann noch in die Innenstadt gefahren und haben den „Männerabend“ in einer netten Kneipe ausklingen lassen. Nachdem ich nun die Berliner Füchse in der Max-Schmeling-Halle, die Albatrosse in der O2 World sowie nun die Eisbären erleben durfte, muss ich sagen, dass mir davon das Spiel der Berliner Füchse am besten gefallen hat. Dort stimmte einfach alles. Eishockey und Basketball werde ich nun erstmal nicht mehr besuchen, aber zum Handball werde ich bestimmt nochmal fahren, vielleicht spielen sie dann auch in der riesigen O2 World. Bilder von gestern findet ihr hier bzw. in meiner Galerie.
Nachfolgend noch ein kleines Video, welches ich nach einem Tor der Eisbären aufgenommen habe:
Die Karten hatte ich im Februar bei Lidl gekauft, eine Karte kostete dort 7,77 EUR. An der Kasse vor der Halle kostete die billigsteKarte 10,00 EUR. Wir saßen im Oberring direkt hinter einem Tor, somit hatten wir einen sehr schönen Überblick über das gesamte Spielfeld. Die Partie war mit 9.000 Besuchern restlos ausverkauft, damit war in dieser doch sehr klein wirkenden Halle gute Stimmung garantiert. Nach dem „CheckIn“machten wir einen kleinen Rundgang. Wir bekamen ein paar Dinge geschenkt und nahmen an einem Wurdgeschwindigkeitstest teil. Marc schaffte 78 km/H, ich „nur“ 74 km/H. Danach begaben wir uns auf unsere Plätze .
Nach kurzem Vorprogramm begann dann auch das eigentliche Spiel. Die Stimmung war wie erwartet eindrucksvoll. Die Zuschauer beklatschten die guten Aktionen und feuerten ihre Mannschaft an. Richtige Fans, in den Fanfarben bzw. mit Fahnen oder Sonstiges ausgestattet, waren kaum vorhanden. Das gesamte Spiel war weiterhin gespickt mit Showelementen. Jede Auszeit bzw. jede kurze Pause wurde genutzt um Gassenhauer ala „We will Rock you“ einzuspielen oder der Cheerleadertruppe der Füchse die Gelegenheit zu geben das Publikum einzuheizen. Es war mehr als nur ein Handballspiel, das war ein Event für die gesamte Familie. Mir hat dieses Gesamtpaket sehr gut gefallen. Die Showeinlagen waren gut und das Handballspiel hat mir auch sehr gut gefallen. Der HSV trat mit seinen bekannten Spielern Pascal Hens, Torsten Jansen und Johannes Bitter an. Von den Füchsen kannte ich leider keinen Spieler. Der HSV war vor dem Spiel für mich der Favorit, da sie zur Zeit auf dem 2. Platz der Bundesliga lagen. Dennoch konnten die Füchse zum Anfang sogar in Führung gehen und die Partie ausgeglichen gestalten. Zur Halbzeit stand es 16:16. In der 2. Halbzeit wurde dann der HSV seiner Favoritenrolle gerecht und zog gleich zu Beginn mit 3 Toren Vorsprung davon. Die Berliner Füchse konnten diesen Rückstand nie wieder aufholen bzw. wuchs der Vorsprung noch weiter. Schlussendlich bezwang der HSV die Füchse mit 35:27. Die Stimmung war trotz der Niederlage immer noch top. Feindseligkeiten, Auseinandersetzungen oder Sonstiges dieser Art habe ich überhaupt nicht mitbekommen. Daher wird das mit Sicherheit nicht mein letztes Handballspiel der Füchse gewesen sein das ich besuche. Mir hats großen Spaß gemacht. Bilder vom Handballnachmittag gibt es in meiner Galerie.






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