Four of a Kind
31.03.2009Beim letzten Pokerabend hatte ich (m)eine Premiere. Einen Vierling…. Aber der Reihe nach. Meine Hole Cards waren 2 Könige. Mit diesem Blatt habe ich vor dem Flop gleich mal den Pott erhöht. Im Flop lagen plötzlich 2 weitere Könige. Ich hatte somit einen Vierling (Four Of A Kind), das dritthöchste Blatt im Pokern. Dieses kann nur durch einen Straight- oder Royal Flush geschlagen werden. Die Wahrscheinlichkeit eines Vierling liegt beim gespielten Texas Hold´em bei 0,17%. Nach dem Flop wusste ich bereits, dass diese Runde an mich geht, leider bemerkten meine Mitspieler das auch sodass das Spiel nach dem Flop beendet war. Durch besseres taktisches Spielen hätte ich in dieser Runde noch mehr Chips gewinnen können, vielleicht klappt das ja beim nächsten Mal.
Heute war es mal wieder soweit, die alljährliche Zeitumstellung von 2 auf 3 Uhr fand statt.Felix hatte zum Glück mit der Zeitumstellung keine Probleme, Kati und Ich auch nicht. Jedes Mal wenn wir die Zeit umstellen denke ich über deren Sinn bzw. Unsinn nach. Ich persönlich wäre dafür, die lästige Zeitumstellung abzuschaffen und die Sommerzeit das ganze Jahr durch zu behalten. Dann bleibt es abends länger hell und man hat dadurch mehr vom Tag. Das Argument mit der Energieeinsparung zählt meines Erachtens nicht mehr.
Die Karten hatte ich im Februar bei Lidl gekauft, eine Karte kostete dort 7,77 EUR. An der Kasse vor der Halle kostete die billigsteKarte 10,00 EUR. Wir saßen im Oberring direkt hinter einem Tor, somit hatten wir einen sehr schönen Überblick über das gesamte Spielfeld. Die Partie war mit 9.000 Besuchern restlos ausverkauft, damit war in dieser doch sehr klein wirkenden Halle gute Stimmung garantiert. Nach dem „CheckIn“machten wir einen kleinen Rundgang. Wir bekamen ein paar Dinge geschenkt und nahmen an einem Wurdgeschwindigkeitstest teil. Marc schaffte 78 km/H, ich „nur“ 74 km/H. Danach begaben wir uns auf unsere Plätze .
Nach kurzem Vorprogramm begann dann auch das eigentliche Spiel. Die Stimmung war wie erwartet eindrucksvoll. Die Zuschauer beklatschten die guten Aktionen und feuerten ihre Mannschaft an. Richtige Fans, in den Fanfarben bzw. mit Fahnen oder Sonstiges ausgestattet, waren kaum vorhanden. Das gesamte Spiel war weiterhin gespickt mit Showelementen. Jede Auszeit bzw. jede kurze Pause wurde genutzt um Gassenhauer ala „We will Rock you“ einzuspielen oder der Cheerleadertruppe der Füchse die Gelegenheit zu geben das Publikum einzuheizen. Es war mehr als nur ein Handballspiel, das war ein Event für die gesamte Familie. Mir hat dieses Gesamtpaket sehr gut gefallen. Die Showeinlagen waren gut und das Handballspiel hat mir auch sehr gut gefallen. Der HSV trat mit seinen bekannten Spielern Pascal Hens, Torsten Jansen und Johannes Bitter an. Von den Füchsen kannte ich leider keinen Spieler. Der HSV war vor dem Spiel für mich der Favorit, da sie zur Zeit auf dem 2. Platz der Bundesliga lagen. Dennoch konnten die Füchse zum Anfang sogar in Führung gehen und die Partie ausgeglichen gestalten. Zur Halbzeit stand es 16:16. In der 2. Halbzeit wurde dann der HSV seiner Favoritenrolle gerecht und zog gleich zu Beginn mit 3 Toren Vorsprung davon. Die Berliner Füchse konnten diesen Rückstand nie wieder aufholen bzw. wuchs der Vorsprung noch weiter. Schlussendlich bezwang der HSV die Füchse mit 35:27. Die Stimmung war trotz der Niederlage immer noch top. Feindseligkeiten, Auseinandersetzungen oder Sonstiges dieser Art habe ich überhaupt nicht mitbekommen. Daher wird das mit Sicherheit nicht mein letztes Handballspiel der Füchse gewesen sein das ich besuche. Mir hats großen Spaß gemacht. Bilder vom Handballnachmittag gibt es in meiner Galerie.






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